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ABC der Kosten
Erstberatungsgebühr PDF Drucken

Oftmals werden Anfragen per e-Mail oder per Telefon gestellt. Häufig wird jedoch vergessen, dass eine wesentliche Tätigkeit des Rechtsanwaltes die Beratung darstellt. Aus diesem Grund ist es sicherlich auch verständlich, dass die Tätigkeit - die Arbeit - des Anwaltes in Rechnung gestellt wird.

Das Gesetz schreibt im Übrigen die Bezahlung eines Anwaltes vor. Das Rechtsanwaltsgebührengesetz (RVG) ist für alle Anwälte verbindlich.

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Außergerichtliche Kosten nach RVG PDF Drucken

Außergerichtliche Kosten nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) entstehen dann, wenn die Erstberatung abgeschlossen ist und sich der Anwalt mit der gegnerischen Partei oder dessen Vertreter auseinandersetzt.

Die Geschäftsgebühr richtet sich nach dem Streitwert der Angelegenheit. Der Streitwert wiederum wird meist durch die Höhe der Forderung festgelegt.

Beispiel: Ihre Telefongesellschaft fordert von Ihnen einen Betrag iHv 1500 EUR. Sie haben jedoch diese Kosten nicht produziert, weshalb Sie einen Rechtsanwalt mit der Angelegenheit beauftragen. Die Geschäftsgebühr wird nun aus dem Streitwert (Betrag) von 1500 EUR berechnet.

Hinzu kommen ggf. Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Auslagen, welche der Rechtsanwalt im Rahmen der Bearbeitung der Angelegenheit hatte. Selbstverständlich ist die gesetzliche Mehrwertsteuer iHv derzeit 19 % hinzuzuziehen.

 
Außergerichtliche Kosten nach Vereinbarung PDF Drucken

Oftmals wird der Rechtsanwalt beauftragt, Formulare oder Verträge, ggf. Gutachten zu erstellen. Bei einer Abrechnung nach RVG müsste hier der Streitwert herangezogen werden. Doch wie bemisst man einen Streitwert für die Erstellung eines Vertrages?

Da diese und ähnliche Tätigkeiten nicht immer von vornherein bzgl. der Dauer und des Aufwandes einzuschätzen sind, kommt die Vergütungsvereinbarung in Betracht. Meist wird eine Vereinbarung dahingehend getroffen, dass der Rechtsanwalt nach Stunden bezahlt wird. Das Stundenhonorar wird Ihnen Ihr Anwalt auf Nachfrage mitteilen.

Eine Vergütungsvereinbarung ist auch dann für den Mandanten von Vorteil, wenn mehrere Angelegenheiten dem Anwalt zugetragen werden. Sogenannte "Stammklienten" werden dann in allen Angelegeneheiten auf Stundenbasis abgerechnet. Der Vorteil für diese Mandanten liegt darin, dass auch bei Angelegenheiten mit höherem Streitwert, nur der Stundensatz berechnet wird.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an uns.

 
Prozesskosten PDF Drucken

Sollte es außergerichtlich zu keinem Ergebnis (meist Einigung) gekommen sein, wird man die Gerichte bemühen müssen - es kommt zum Prozess.

Hier ist bzgl. der Kosten zu unterscheiden, ob der Rechtsanwalt bereits außergerichtlich mit der Angelegenheit betraut war. Es können verschiedene Gebühren entstehen:

Zunächst fällt die Geschäftsgebühr an, welche jedoch zur Hälfte auf die Verfahrensgebühr angerechnet wird.

Des Weiteren ist eine Verfahrensgebühr zu erheben.

Letztlich fällt auch eine Terminsgebühr an, wenn der Anwalt vor Gericht tätig war.

Sämtliche Gebühren errechnen sich wiederum aus dem Streitwert der Angelegenheit und haben einen unterschiedlichen Faktor zu Grunde gelegt.

 

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